Forschung

Höhlenliste

Die Forschungsobjekte der AGH (und einige der Höhlengruppe Muotathal HGM) sind in den folgenden Tabellen aufgeführt.

Stand: die Werte sind aktuell, direkt aus der Vermessungs-DB (AGHPlan) der AGH.

Höhlenlängen Systeme

IDSystemnameEinzelhöhlenAP-
Nr.*
Länge
Total
(m)
Tiefster
Punkt
(m ü.M.)
Höchster
Punkt
(m ü.M.)
Höhen-
differenz
(m)
Anzahl
Mess-
punkte
Anzahl
Ein-
gänge
Verm.
-360 d
(m) *
Verm.
-180 d
(m) *
Verm.
-30 d
(m) *
2Hölloch209'8125511'5841'03329'693636925491
Hölloch1208'3485511'49093929'308525425491
Güselloch AP004994991'4641'4531'584131385111500
1Silberen System39'1441'3102'2058955'4788000
Schwyzer-Schacht218'3701'3101'8115012'2852000
Iglu-Schacht 84/03316'3391'6492'2055562'4633000
Höllen-Schacht52'6431'4201'6602403121000
Disco-Schacht 78/05251'2851'8172'0802632831000
Julia-Löchli45071'5661'640741351000
4Muschelloch16'1291'7182'0593413'26923'8443'2920
Muschelloch37615'9651'7182'0593413'22313'7253'1730
Wurmloch4591641'7641'822584611191190
3Twärenensystem11'1911'9702'1762062'248988900
Neumond-Schacht 03/122984'5961'9702'176206791215900
Lipsch 2 (Frostloch)4053'1682'0432'170127764373000
Frostloch4061'7522'0022'1461443601000
Feldstecher-Schacht SZ1761'2842'0652'163982612000
Drumless SZ 94/371243921'9872'092105721000
6Chli Mälchtalhöhle11'0331'6702'0143442'26221041040
Chli Mälchtalhöhle36410'9221'6701'9953252'22711041040
Speromäander3651111'9842'01430351000
9BAL-P139'2531'8712'2183472'25943'2499950
BAL 3025438'4421'8712'1552842'03433'0259950
Gouffre Marie France P136038111'9732'218245225122400
5Böllenhöhle2'2611'3741'6883143402000
Böllen-Höhle, obere 95/1030041'9481'3831'6883052851000
Böllen-Höhle, untere 95/0830033131'3741'40127551000
7Blockhöhle-Überluft1'3472'1812'247662892000
Blockhöhle4001'0452'1852'247622031000
Überluft3673022'1812'19514861000

* Silberen-System:
   Die Verbindung Schwyzer-Schacht <-> Iglu-Schacht wurde durch Tauchgänge nachgewiesen (Philippe Morel, Jacques Brasey).
   Die Verbindung Schwyzer-Schacht <-> Höllenschacht wurde ebenfalls durch einen Tauchgang nachgewiesen (Hans Meier).
   Eine Verbindung vom Iglu-Schacht <-> Disco-Schacht wurde durch das Team Pulfer gefunden.
* AP-Nr.: AGHPlan-Nummer;   * MP: Messpunkt;   * Vermessen (Längenzuwachs) während der letzten 30, 180 oder 360 Tage
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Höhlenlängen Einzelhöhlen

Forschungsobjekte der Vereine AGH, HGM, HCA, ZSPC und OGH

Tipp: Die folgende Tabelle kann durch Doppelklicken auf eine Kopfzeile umsortiert werden
(Es sind nur diejenigen Höhlen anderer Vereine aufgeführt, die in der AGHPlan-DB sind)

* AP-Nr.: AGHPlan-Nummer;   * MP: Messpunkt;   * Vermessen (Längenzuwachs) während der letzten 30, 180 oder 360 Tage
HGM: Höhlengruppe Muotathal;  HCA: Höhlenclub Alpstein
ZSPC: Zürcher Speleo-Club;  OGH: Ostschweizerische Gesellschaft für Höhlenforschung
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Tätigkeitsbereiche

Der Verein Arbeitsgemeinschaft Höllochforschung AGH befasst sich mit folgenden Themenbereichen:

  • Vollständige, auch wissenschaftliche Erforschung der ober- und unterirdischen Karstlandschaft im Einzugsgebiet des Flusses Muota und dem Gebiet des Pragelpasses im hinteren Muotatal
  • Vermessung der Forschungsobjekte, deren Archivierung und elektronische Auswertung. Die Erfassung der Daten erfolgt u.a. mit moderner Technologie wie GPS
  • Förderung des umfassenden im Forschungsgebiet und des natürlichen Zustandes der Höhlen. Dazu wurde die Höhlenwächter-Organisation ins Leben gerufen, welche durch den Schwyzer Naturschutzbund und mit Zustimmung des Justizdepartements des Kantons Schwyz operiert.
  • Aus- und Weiterbildung der Mitglieder in allen Bereichen der Speläologie (Höhlenforschung)
  • Erprobung von neuer Ausrüstung für den Einsatz bei Höhlenrettungen, Aus- und Weiterbildung der Rettungskolonne der AGH innerhalb der Region 7 des Speleo-Secours Schweiz, in enger Zusammenarbeit mit der Rettungskolonne des SAC Mythen
  • Entwicklung von elektronischen Instrumenten zur Erfassung von klimatischen und hydrologischen Daten in Höhlen, z.T. unter Hochwasserbedingungen und Druckverhältnissen von mehr als 15 bar
  • Entwicklung von speziellen Übermittlungseinrichtungen für die Höhlenrettung
  • Austausch von fachtechnischem und wissenschaftlichen Wissen mit karst- und höhlenforschenden Vereinigungen, sowie aktive Beiteiligung bei der Durchführung von Kongressen und wissenschaftlichen Untersuchungen (z.B. Wasserfärbungen)
  • Führen eines Archives über das Forschungsgebiet und Sammlung von Fachpublikationen

Fonds Burkhalter

Reglement «Fonds Walter und Heidi Burkhalter», kurz «Fonds Burkhalter»

Walter Burkhalter (1933 – 2010) war ein langjähriges Mitglied der Höllochforschung. 1952 erlangte er Bekanntheit, als er mit Prof. A. Bögli und zwei weiteren Kollegen für neun Tage im Hölloch während eines Hochwassers eingeschlossen war. Walter Burkhalter hat die Forschungen im Hölloch immer aktiv und finanziell unterstützt. Von 1969 bis 1984 hat er den Verein der Arbeitsgemeinschaft Höllochforschung AGH als erster Präsident geführt. 1984 wurde er zum Ehrenmitglied gewählt.

Seine Ehefrau Heidi Burkhalter-Weber hat in ihrem Testament der Arbeitsgemeinschaft Höllochforschung AGH den Betrag von CHF 120'000.- vermacht.
Die AGH überträgt diesen Betrag in einen Fonds, welcher nachhaltig und im Sinne von Heidi und Walter Burkhalter die Karst- und Höhlenforschung unterstützen soll.

Ab 2019 wurden durch den Fonds Burkhalter folgende Projekte unterstützt:

  • Ersatz und Erweiterung von elektronischen Regenmessern im Einzugsgebiet des Höllochs
  • Aktivierung der Höhlenforschungsarbeit auf Charetalp (Gebiet Glattalp) durch AGH Jugendmitglieder
  • Digitalisierung einer Höhlendiashow aus der analogen Fotografiezeit
  • Beitrag an die Druckkosten der Hölloch Nachrichten 11
  • Montage einer neuen Messstation im Hölloch (Aquarium)
  • Unterstützung der Pilotstudie für biospeläologischen Untersuchungen im Hölloch
  • Beitrag zum Crowdfunding zur QGIS Entwicklung
  • Unterstützung Digitale AGH: Zukunftsweisendes Projekt für die Vereinsinformatik
  • Förderung Kurswesen: Erste Hilfe für Höhlenforscher

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